Stand: 23. Juli 2026
Die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen Jendovix (nachfolgend "Anbieter") und dem jeweiligen Auftraggeber (nachfolgend "Auftraggeber") über die Durchführung von Workshops, Beratungsleistungen und sonstigen Dienstleistungen. Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
Der Vertrag kommt durch die schriftliche Auftragsbestätigung des Anbieters zustande. Anfragen und Angebote sind für beide Parteien unverbindlich, bis eine schriftliche Bestätigung erfolgt ist. Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus der jeweiligen Auftragsbestätigung oder dem individuell vereinbarten Angebot.
Der Anbieter ist berechtigt, zur Erfüllung seiner Leistungen qualifizierte Dritte einzusetzen. Die Verantwortung für die ordnungsgemäße Leistungserbringung verbleibt beim Anbieter. Änderungen des Leistungsumfangs bedürfen der schriftlichen Vereinbarung beider Parteien.
Die Vergütung richtet sich nach dem im Angebot oder der Auftragsbestätigung festgelegten Betrag. Alle Preise verstehen sich, sofern nicht anders angegeben, zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer. Reise- und Übernachtungskosten werden gesondert in Rechnung gestellt, sofern nicht explizit anders vereinbart.
Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zahlbar. Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Verzugszinsen gemäß § 288 BGB. Der Anbieter behält sich vor, bei Zahlungsverzug die weitere Leistungserbringung bis zum Ausgleich der offenen Beträge auszusetzen.
Stornierungen durch den Auftraggeber müssen schriftlich per E-Mail erfolgen. Bei Stornierung bis 28 Tage vor dem vereinbarten Termin entstehen keine Stornokosten. Bei Stornierung zwischen 14 und 27 Tagen vor dem Termin werden 50 % der vereinbarten Vergütung fällig. Bei Stornierung weniger als 14 Tage vor dem Termin wird die volle vereinbarte Vergütung berechnet.
Umbuchungen auf einen anderen Termin sind bis 14 Tage vor dem ursprünglichen Termin kostenfrei möglich, sofern ein alternativer Termin verfügbar ist. Spätere Umbuchungen werden wie Stornierungen behandelt. Dem Auftraggeber bleibt der Nachweis vorbehalten, dass kein oder ein geringerer Schaden entstanden ist.
Der Auftraggeber verpflichtet sich, die für die ordnungsgemäße Leistungserbringung erforderlichen Informationen rechtzeitig und vollständig zur Verfügung zu stellen. Dazu gehören insbesondere Angaben zum Unternehmenskontext, zu bestehenden Kennzahlen-Systemen und zu spezifischen Zielen des Workshops.
Verzögerungen, die auf unvollständige oder fehlerhafte Informationen des Auftraggebers zurückzuführen sind, gehen nicht zu Lasten des Anbieters. Der Anbieter ist berechtigt, für Mehraufwand durch mangelhafte Mitwirkung des Auftraggebers eine angemessene Zusatzvergütung zu berechnen.
Der Anbieter haftet für Schäden, die durch vorsätzliches oder grob fahrlässiges Handeln verursacht wurden, unbeschränkt. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht), und zwar begrenzt auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden.
Der Anbieter übernimmt keine Haftung für den wirtschaftlichen Erfolg der im Workshop erarbeiteten Maßnahmen. Die Workshops dienen der Wissensvermittlung und methodischen Unterstützung. Die Umsetzung und die damit verbundenen Entscheidungen obliegen ausschließlich dem Auftraggeber.
Die Haftungsbeschränkungen gelten nicht für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz.
Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit erhaltenen vertraulichen Informationen der jeweils anderen Partei vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben. Diese Verpflichtung gilt auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses für einen Zeitraum von drei Jahren.
Alle vom Anbieter erstellten Materialien, Methoden, Konzepte und Werkzeuge unterliegen dem Urheberrecht des Anbieters. Der Auftraggeber erhält ein nicht übertragbares, nicht ausschließliches Nutzungsrecht für den vereinbarten Zweck. Eine Weitergabe an Dritte oder eine kommerzielle Nutzung bedarf der ausdrücklichen schriftlichen Zustimmung des Anbieters.
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG). Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist Hamburg, sofern der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Die unwirksame Bestimmung ist durch eine wirksame zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt. Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für die Aufhebung des Schriftformerfordernisses selbst.